Verbraucherrecht beim Online-Kauf

Der Online-Handel boomt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im Internet kaufen mittlerweile über 30 Millionen Deutsche regelmäßig ein. Sie alle nutzen die Bequemlichkeit des E-Commerce: Rund um die Uhr vom Sofa aus einkaufen – ohne sich einen Parkplatz suchen zu müssen oder sich durch überfüllte Kaufhäuser zu zwängen. Einfach per Mausklick bestellen– und die Waren werden direkt nach Hause geliefert. Aber was ist, wenn die bestellte Hose nicht passt, eine andere Farbe geliefert wurde oder die bereits bezahlte Ware nicht ankommt?

Die meisten Online-Käufe laufen völlig reibungslos ab. Aber falls es allerdings doch einmal Probleme geben sollte, dann ist es ganz gut, wenn man seine Rechte kennt:

Das Widerrufs- oder Rückgaberecht nutzen

Als Käufer kann man seinen Kauf von einem gewerblichen Verkäufer innerhalb von zwei Wochen, nachdem man seine Ware erhalten hat, ohne Angabe von Gründen widerrufen. Das sollte in Form eines Briefes, per E-Mail oder per Fax geschehen. Die Ware muss allerdings zurückgesendet werden. Ausnahmen sind Waren, die nach eigenem Wunsch angefertigt oder hergestellt wurden oder frische Lebensmittel, Tickets für Events oder auch Gutscheine. Hierfür gibt es kein Widerrufsrecht.

Der Verkäufer ist für Zustellung verantwortlich

Bei der Zustellung der bestellten Waren verhält es sich so, dass der Online-Händler dafür sorgen muss, dass man seine Ware erhält. Wenn der Postbote das Paket aber einem nicht zur Annahme berechtigten Nachbarn übergibt und dieser das Paket unterschlägt oder es wird einfach im Flur abgestellt und entwendet, dann ist der Online-Händler verpflichtet, den Kaufpreis zu erstatten.

Was passiert, wenn die Ware zwar geliefert wurde, aber Mängel aufweist?

Zunächst einmal hat der Verkäufer das Recht und die Pflicht der Nacherfüllung. Das heißt, er erhält Gelegenheit die Ware auszubessern, zu reparieren oder gar ganz neu nachzuliefern. Dafür muss man dem Verkäufer allerdings schriftlich eine angemessene Frist zur Nacherfüllung (beispielsweise acht Tage) setzen. Weigert dieser sich oder ist die Ausbesserung nicht erfolgreich, dann kann man sogar ganz vom Vertrag zurücktreten. Der Verkäufer ist nun zur Erstattung des Kaufpreises verpflichtet.

Seniorenbetreuung

Wenn man im Alter sicher und selbst bestimmt in seiner über Jahre vertrauten Umgebungen weiterhin Leben und wohnen möchte ,und dies trotz einiger gesundheitlicher Einschränkungen, ist hierfür eine Seniorenbegleitung durch Personen, die gemeinsam mit der älteren Person versuchen, die Alltagsprobleme zu bewältigen, sehr sinnvoll.

Durch eine solche Seniorenbetreuung versetzt man den älteren Menschen in die Lage, seinen Alltag in seiner eigenen Wohnung oder seinem eigenen Haus ohne einen Umzug in einer fremde Umgebung (beispielsweise Altersheim) weiterhin zu gestalten. Eine solche Betreuung wird gerade bei Menschen, die sich in einem kränklichen Zustand befinden, durch die Installation von einem Hausnotruf nochmals zusätzlich unterstützt. Mit Hilfe des Hausnotrufes kann dann diejenige Person, wenn diese hingefallen ist und nicht mehr durch Eigeninitiative aufstehen kann, sofort Hilfe über den Hausnotruf abrufen.

Weitere unterstützende Maßnahmen durch die Seniorenbegleitung

Gerade wenn ältere Menschen Gehprobleme haben oder der Supermarkt von ihrer Wohnung sehr weit entfernt ist, kommt hier ein Einkaufsservice für Senioren durch die Seniorenhilfe mit ins Spiel. Auch ist dann für die häuslichen Tätigkeiten eine Putzhilfe für Senioren, die ein älterer Mensch nicht mehr so ohne Weiteres bewältigen kann, sinnvoll.

Wenn ein älterer oder kranker Mensch bei seinen persönlichen Tätigkeiten, wie Waschen, Anziehen etc., persönliche Hilfe benötigt, so gibt es hier finanzielle Unterstützung durch die Pflegeversicherung in Form der Verhinderungspflege. Diese muss dann entsprechend beantragt werden und die Pflegeversicherung wird dann nach Feststellung der entsprechenden Pflegestufe durch eine staatliche Stelle auch größere Teile der Kosten für die entsprechende Seniorenbetreuung übernehmen.

Heutzutage gibt es einen großen Bedarf an Personen, die gerade in der Seniorenbegleitung und –Seniorenbetreuung arbeiten. Eine Ausbildung als Seniorenassistent ist hier für diejenige Person, die sich für eine solche Arbeit interessiert, sicherlich sinnvoll. Wenn dann die betreuende Person zusätzlich an Demenz erkrankt ist und hier in der Alltagsbegleitung noch zusätzlich eine Demenzbegleitung erforderlich wird, ist eine solche Ausbildung sehr hilfreich

Auch ältere Menschen möchten noch etwas von der Welt sehen. Somit ist auch bei Seniorenreisen eine Seniorenbegleitung durch eine zusätzliche Person gut.

MASSAGE OHNE MASSEUR

Die Massage ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Der Ursprung liegt im Griechischen. Das griechische Wort „massein“ bedeutet: Kneten. Durch die Massage kommt es zu einer wohltuenden Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der zu behandelnden Stelle des Körpers über den gesamten Organismus. Die Massage wurde schon im Altertum praktiziert, um die sportliche Leistung der Athleten bei Wettkämpfen zu steigern. Neben Griechenland waren Massagen auch im alten Rom, in Ägypten und Persien als Heilmittel bekannt.

Techniken bei der klassischen Massage

Die Massage versucht, schmerzhafte Muskelverspannungen positiv zu beeinflussen. Verschiedene Massageformen können so bei dem Auftreten von Kopfschmerzen und Erschöpfungszuständen helfen. Bei der klassischen Massage kommen verschiedene manuelle Techniken zur Anwendung. Sie verursachen spezielle Berührungsreize und haben einen unterschiedlichen Einfluss auf Haut, Gewebe und Muskulatur. Streichende Bewegungen vermögen Lymphflüssigkeit in den venösen Blutfluss zurückzuführen. Dazu gehört die manuelle Lymphdrainage. Sie regt den Lymphabfluss an. Über den Blutkreislauf gelangen Flüssigkeit und Nährstoffe zum Gewebe. Der Hauptteil wird wieder durch das Blut abtransportiert. Ein Teil verbleibt im Gewebe und sammelt sich zwischen den Zellen an. Diese Lymphflüssigkeit wird über Lymphbahnen dem Blutkreislauf wieder zugeführt. Beim Kneten dehnen und entspannen sich die Muskelfasern. Das Hin- und Herumreiben fördert die Durchblutung. Das Klopfen steigert neben der Durchblutung die Muskelspannung. Die Vibrationstechnik kann Schmerzen lindern und Entspannung bewirken.

Bei der Massage wird der Körper ganzheitlich behandelt. Die klassische Massage konnte sich bei einer Vielzahl von Beschwerden bewähren. Sie ist wissenschaftlich anerkannt. Eine Ganzkörpermassage umfasst das Massieren mehrerer Körperregionen. Diese Technik schließt den Nacken, Rücken, Schultern und die Gliedmaßen ein. Die Massage kann auf die Brust, den Bauch und das Gesicht ausgeweitet werden. Eine Massage kann die gesamte Konstitution verbessern. Die Ganzkörpermassage wird vom behandelnden Arzt als medizinische Therapie verschrieben. Bei einer Teilkörpermassage werden nur einzelne Bereiche behandelt.

Elektrische Massagegeräte für den Privatgebrauch

Elektrische Massagegeräte helfen, eine Massage ohne Masseur zu bewerkstelligen. Es gibt jeweils für die zu massierenden Körperstellen unterschiedliche Massagegeräte. Die Massage erfolgt über rotierende Rollen, Walzen oder Luftkissen und kann so eine Beeinflussung von Muskeln und Gewebe erzielen. Dadurch werden, je nach Ausführung, Knet- und Klopfmassagen ermöglicht. Es stellen sich durchblutungsfördernde und schmerzlindernde Wirkungen ein. Die elektrischen Massagegeräte sind für den Privatgebrauch geeignet.

Lanzarote, eine Insel stellt sich vor

Aus der blauen Weite des A´tlantik taucht sie auf; dunkle Felsen und weiße Flecken auf schwarzem Vulkangestein, die beim Näherkommen zu Dörfern werden.

Auf Lanzarote entsagt der Reisende dem hektischen Leben, taucht ein in die Welt der Ruhe und Abgschiedenheit, wo genügend Zeit bleibt zum Träumen und Entspannen.

Lanzarote ist so ein Traumziel. 60 Kilometer ist die Insel lang, 21 Kilometer breit und nur 125 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt.

Auf der nordöstlichsten und viertgrößten Insel des kanarischen Archipels, deren Aussehen von Eruptionen und Erosionen geprägt wurde, umspült vom wärmenden Kanarenstrom leben ca. 80000 Lanzarotenos. Besucht wurde die 846 Quadratkilometer große Insel in den letzten Jahren von millionenden Bsuchern.

Schon bei der Ankunft wirbelt der Wind den roten und grauen Staub auf, in der Hitze des Tages flirren die Berge in der Ferne. Vielleicht ist der Himmel blau, vielleicht bedeckt von tief dahinziehende Passatwolken.

Es ist bezeichnend für die Erwartungshaltung der meisten Besucher, dass sie zunächst erschrocken sind über die Kargkeit von Lanzarote. Denn dies ist keine Insel, grün und stolz wie Gran Canaria, dies ist eine Insel, von den eruptiven Kräften der Erde, mit noch immer aktiven Vulkanen.

Was aber hat Lanzarote zu allen Jahrhunderten, und besonders in unserer Zeit zu einem solch verlockenden Reiseziel gemacht? Die Strände und das warme Klima sind es gewiss nicht ausschließlich denn das hat man anderswo auch. Es ist das Unverwechselbare, dass fasziniert. Es ist die Großartigkeit der Natur, die Farbigkeit der Vulkane, der Reiz des Kargen und der Ursprünglichen, dass Wüste und Bizarre, dass nie geschaute Spiel der Farben und die ungewohnte Stille der Landschaft. Es ist das Gefühl, auf einem Stück Erde zu stehen unter der die Vulkane schlafen.

Wer Lanzarote erst einmal für sich entdeckt hat, wird gerne wiederkommen. Denn diese Kanareninsel besticht durch ihre einmalige Eigenwilligkeit