Lanzarote, eine Insel stellt sich vor

Aus der blauen Weite des A´tlantik taucht sie auf; dunkle Felsen und weiße Flecken auf schwarzem Vulkangestein, die beim Näherkommen zu Dörfern werden.

Auf Lanzarote entsagt der Reisende dem hektischen Leben, taucht ein in die Welt der Ruhe und Abgschiedenheit, wo genügend Zeit bleibt zum Träumen und Entspannen.

Lanzarote ist so ein Traumziel. 60 Kilometer ist die Insel lang, 21 Kilometer breit und nur 125 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt.

Auf der nordöstlichsten und viertgrößten Insel des kanarischen Archipels, deren Aussehen von Eruptionen und Erosionen geprägt wurde, umspült vom wärmenden Kanarenstrom leben ca. 80000 Lanzarotenos. Besucht wurde die 846 Quadratkilometer große Insel in den letzten Jahren von millionenden Bsuchern.

Schon bei der Ankunft wirbelt der Wind den roten und grauen Staub auf, in der Hitze des Tages flirren die Berge in der Ferne. Vielleicht ist der Himmel blau, vielleicht bedeckt von tief dahinziehende Passatwolken.

Es ist bezeichnend für die Erwartungshaltung der meisten Besucher, dass sie zunächst erschrocken sind über die Kargkeit von Lanzarote. Denn dies ist keine Insel, grün und stolz wie Gran Canaria, dies ist eine Insel, von den eruptiven Kräften der Erde, mit noch immer aktiven Vulkanen.

Was aber hat Lanzarote zu allen Jahrhunderten, und besonders in unserer Zeit zu einem solch verlockenden Reiseziel gemacht? Die Strände und das warme Klima sind es gewiss nicht ausschließlich denn das hat man anderswo auch. Es ist das Unverwechselbare, dass fasziniert. Es ist die Großartigkeit der Natur, die Farbigkeit der Vulkane, der Reiz des Kargen und der Ursprünglichen, dass Wüste und Bizarre, dass nie geschaute Spiel der Farben und die ungewohnte Stille der Landschaft. Es ist das Gefühl, auf einem Stück Erde zu stehen unter der die Vulkane schlafen.

Wer Lanzarote erst einmal für sich entdeckt hat, wird gerne wiederkommen. Denn diese Kanareninsel besticht durch ihre einmalige Eigenwilligkeit