Was sind Binäre Optionen

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Digitale Optionen sind neue, innovative Finanzinstrumente, die auf eine simple Weise funktionieren: Der Anleger wettet auf eine bestimmte Kursentwicklung, vorrangig auf einen steigenden oder fallenden Kurs. Wenn diese Entwicklung prinzipiell eintritt, gewinnt er einen festen Betrag. Wenn er sich irrt, verliert er seinen Einsatz. Aus diesem Grund werden die Optionen “binär” genannt. Die ganze Komplexität des sonstigen Börsenhandels mit seinem differenzierten Risikomanagement entfällt zunächst.

Sind Binäre Optionen wirklich so einfach aufgebaut?

Vom Grundsatz her: ja. Allerdings heißt es oben nicht umsonst, die Komplexität entfällt “zunächst”. Es ist durchaus möglich, auch mit Binären Optionen komplexe Handelssysteme aufzubauen. Der Anleger ist darüber in seiner Entscheidung frei. Er kann seine Anlage auch sehr simpel halten, was große Vorzüge mit sich bringt, denn komplexe Entscheidungen müssen keinesfalls bessere Entscheidungen sein. Das hat die Entwicklung von Indikatoren für den Börsenhandel seit den 1970er Jahren (seit dem Aufkommen des Computerhandels) gezeigt. Da wurden wirklich technisch komplizierte Systeme mit all ihren Oszillatoren erfunden, die auch heute noch zum Einsatz kommen, doch scheinbar ist kaum jemand damit reich geworden. Daher sind Binäre Optionen ein Schritt hin zum normalen, einfachen Börsenhandel, wie er seit Jahrhunderten funktioniert: Kurse steigen oder fallen. Was sollen sie sonst tun? Um nun zu verstehen, was man mit Binären Optionen alles machen kann, sollen die einzelnen Optionsarten etwas näher erläutert werden.

Arten von Binären Optionen

Binäre Optionen leiten sich immer vom Kurs eines Basiswertes ab. Das können eine Aktie, ein Index, ein Rohstoff, ein Währungspaar oder auch eine Anleihe sein. Der Anleger hat verschiedene Möglichkeiten, auf diesen Kurs zu spekulieren:

  • Call und Put: Der Trader setzt auf einen steigenden oder fallenden Kurs. Wenn dieses Ereignis eintritt, gewinnt der Trader einen festen Prozentsatz, zum Beispiel 80 % auf seinen Einsatz. Wie weit der Kurs genau gestiegen oder gefallen ist, spielt dabei keine Rolle. Es können zehn oder 300 Punkte gewesen sein, der Gewinn bleibt bei 80 %.
  • One Touch: In diesem Fall soll der Kurs eine bestimmte Preisschwelle berühren. Wenn dieses Ereignis eintritt, schüttet der Broker eine sogenannte High Yield Rendite aus, die bei mehreren Hundert Prozent liegen kann (im Extremfall über 1.000 %).
  • Range Option: Der Kurs muss in einer bestimmten Preisspanne enden. Hierauf gibt es die normalen Renditen zwischen etwa 70 – 90 %.


Wenn sich der Trader irrt, verliert er prinzipiell seinen gesamten Einsatz, doch hiervon gibt es Abweichungen. Manche Broker wie IQ Option oder 24Option (Hier gehts zum Testbericht) schütten eine Verlustrückerstattung aus, die zwischen 10 bis 15 Prozent liegen kann. Es gibt aber bei Binären Optionen noch viel mehr Hilfsmittel, um das Risiko zu steuern. Die Broker bieten nämlich vielfach Zusatztools an:

  • Early Closure (vorzeitiges Schließen) ist eine Möglichkeit, eine im Gewinn liegende Option unter einem gewissen Gewinnverzicht vor Ablauf der Optionslaufzeit zu beenden.
  • Rollover ist das Gegenteil: Der Trader verlängert die Laufzeit, damit die Option vielleicht später ihr Ziel erreicht.
  • Double Up ist das Verdoppeln des Einsatzes während der Laufzeit, was sich lohnt, wenn die Option schon gut im Gewinn liegt und wahrscheinlich (kurz vor dem Ende ihrer Laufzeit) auch im Gewinn bleiben wird.
  • Ladder ist ein Tool zum automatischen, prozyklischen Aufstocken einer Option in Trendrichtung.
  • Mit einem Option Builder können sich Trader ihre Optionen selbst konstruieren.


Auch die Laufzeiten der Optionen fallen sehr differenziert aus. Bei vielen Brokern können Trader Turbo-Optionen mit 15, 30, 60 oder 120 Sekunden Laufzeit buchen, üblich sind des Weiteren Laufzeiten über 15 bis 60 Minuten, einige Stunden, bis zum Ende des Handelstages oder der Handelswoche und auch über mehrere Wochen und Monate bis hin zu einem Jahr. Hinzu kommen die vielen Assets (Basiswerte) und einige Sonderkonstruktionen wie etwa die Pair-Optionen, bei denen der Trader auf die unterschiedliche Entwicklung zweier Anlagewerte mit einer Binären Option spekuliert: Welcher von beispielsweise zwei Automobilwerten wird im Optionszeitraum die bessere Performance erzielen? Wir sehen also, dass Anleger mit Binären Optionen auch wirklich komplexe Spekulationen durchführen können.

Was haben Binäre Optionen dann noch für Vorteile?

Sie sind generell einfacher zu verstehen und vor allem einfacher zu buchen, und zwar auch mobil. Wer eine Call- oder Put-Option einbuchen will, braucht nur auf einen Button auf dem Smartphone zu klicken: Grün steht für einen steigenden, rot für einen fallenden Preis. Gerade der mobile Handel ist eigentlich nur mit Binären Optionen möglich. Niemand möchte im Ernst auf dem Smartphone den Stop Loss etwa für einen CFD nachziehen. Wenn die Binäre Option eingebucht wurde, kann sie der Trader laufen lassen und muss sich nicht mehr darum kümmern. Nicht umsonst wurden Binäre Optionen mit dem mobilen Internet ab 2008 so populär.

Wie ist der richtige Binärbroker zu finden?

Die Broker für Binäre Optionen arbeiten mit unterschiedlichsten Konditionen, daher sollte vor der Brokerwahl ein intensiver Anbietervergleich stehen. Zunächst einmal ist es sinnvoll, nach einem regulierten Broker zu suchen, der über die Lizenz einer EU-Finanzaufsichtsbehörde verfügt. Damit können Trader auf die Zuverlässigkeit des Brokers und die Sicherheit ihrer angelegten Gelder wie auch ihrer Daten vertrauen. Doch es gibt noch weitere Merkmale von Brokern, auf die es im Test ankommt. Es unterscheiden sich unter anderem

  • die Renditen,
  • die Mindesteinzahlung und die Mindesthandelssumme,
  • Bonusangebote,
  • die Art der angebotenen Optionsmöglichkeiten,
  • die Zahl der Basiswerte,
  • das Angebot eines Demokontos sowie
  • Banking, Service und Ausbildungsangebote.


Als wichtige Kriterien gelten die Möglichkeiten für den mobilen Handel und das Angebot eines Demokontos. Ein Vergleich der Binärbroker ist daher unerlässlich.

Kardamom ist mehr als eine Droge

Kardom gibt es in der schwarzen und grünen Gewächsart. Der schwarze Kardamom ist vorwiegend in China, Indien und Vietnam beheimatet. Es ist eine Ingwergewächspflanze. Der schwarze Kardamom ist eine krautige, 1-2 Meter hochwachsende Pflanze. An den Blättern befinden sich Triebe, die Blüten kommen aus dem weit verzweigten Rhizom hervor. Charakteristisch für das schwarze Kardamom sind der kreiselförmige Blütenstand sowie die hellroten verdickten und auch verhärteten Hochblätter. Die Kapselfrüchte haben einen etwa 2cm großen Durchmesser. Der schwarze Kardamom wird vorwiegend in Südostasien angebaut, in einer Höhenlage von 300 bis 1300 Metern. Die Kapseln, die im September geerntet werden, sind ein hervorragendes Gewürz, mit einem herben Geschmack. Diesen rauchigen, herben Duft verdankt das Kardamom der traditionellen Lagerung und Trocknung. Der schwarze Kardamom ist beispielsweise bei Fleischgerichten aus der indischen Küche nicht mehr wegzudenken.

Ebenso entstammt der grüne Kardamom der Ingwergewächsfamilie. Hier werden meist die Samen verwendet, in vielen Fällen auch die getrockneten Kapselfrüchte. Hier handelt es sich ebenfalls um eine krautige Pflanze mit auffälligem Labellum. Die Wuchshöhe kann bis zu drei Meter betragen, manchmal sogar bis zu sechs Meter. In den strohigen, grünlich-gelben Kapselfrüchten befinden sich bis zu acht graue bis rötlichbraune Samen. Der grüne Kardamom entstammt aus den Ländern Thailand, Irak, Südindien und Sri Lanka. Dennoch wird ebenso in den Ländern Vietnam, Madagaskar, Guatemala und Neuguinea vermehrt grüner Kardamom angebaut. Das ist nicht verwunderlich, wird der grüne Kardamom in diesen Ländern auch als Droge gehandelt. Die Kapseln werden noch mit der Hand gesammelt. In ihnen steckt eine aphrodisierende Wirkung, die besonders in den arabischen Ländern geschätzt wird. Im Samen des grünen Kardamoms befindet sich ein ätherisches Öl, das besonders für die gute Küche und den würzig scharfen Geschmack verwendet wird. Die grüne Farbe der Kapsel und die schwarze der Samen ist leicht zu erkennen.

Während der Kardamom hauptsächlich als Bestandteil der indischen traditionellen Küche ist, finden wir ihn mittlerweile auch in der europäischen Küche, beispielsweise im Lebkuchen, in Likören, Wurstwaren und Pralinen. Im arabischen Raum wird dem Mokka Kardamom zugefügt. Als Droge wird das Kardamom vor der Reife geerntet. Vorwiegend an der Malabar-Küste reift dieser Kardamom besonders gut und besteht aus etwa 120 Verbindungen wie Cineol, Limonen, fette Öle, Stärke, Terpineol und viele weitere. Aus medizinischer Sicht sind nur die Samen der Kapselhüllen, die entfernt wurden, verwertbar. Es werden daraus Präparate hergestellt, die besonders gut auf die Magen- und Gallensekretion reagieren. Mit einer Komposition aus Kardamom, Fenchel und Kümmel lassen sich so manche Verdauungsbeschwerden behandeln. Der Appetit wie auch der Speichelfluss werden gefördert. Mit ein wenig Alkohol wird der Geschmack intensiver. Kardamom ist also nicht nur eine Droge im arabischen und asiatischen Raum, sondern auch ein herrliches medizinisches Präparat und eine gelungene Geschmackswürze in der guten traditionellen Küche.